Zeitnah ist es dem Vorstand gelungen, den Tafelladen trotz Corona-Pandemie wieder im Notbetrieb und an zwei Tagen in der Woche für Menschen mit niedrigem Einkommen zu öffnen.

Die Schlange der Wartenden zieht sich bis auf die Straße. Einzelne Männer und Frauen mit Einkaufstaschen warten vor dem Tafelladen. Ein junger Security Mitarbeiter wacht darüber, dass der Sicherheitsabstand zum Schutz vor dem Coronavirus eingehalten wird und einige junge Mitarbeiterinnen nehmen die Bestellungen der Kunden auf.

Wer es von den etwa 30 Kunden bis zum Stand vor dem Laden geschafft hat, erhält eine Einkaufstüte mit den bestellten Lebensmitteln. Im Laden drinnen packen Helfer/innen die Tüten zusammen. Einen Ansturm von Menschen, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Nöte gekommen sind, hat es bislang aber nicht gegeben.

Ein Highlight wurde am Freitag, den 05.06.2020 erwartet: Unser 65.000 Kunde. Er stand in der Schlange und wartete geduldig, es war Herr Rolf Härer aus Schnait. Über das kleine Lebensmittelgeschenk von uns hat er sich sehr gefreut.

Etliche Helfer/innen bei der Tafel sind Neulinge - nur so kann sie den Betrieb weiter aufrechterhalten. Viele der eigentlichen Helfer/innen bleiben zu Hause, weil sie zu der Risikogruppe gehören. Der Vorstand startete deshalb zusammen mit der Stadt Weinstadt einen Aufruf - mit Erfolg: Seitdem kommen an jedem Öffnungstag Schüler, Studenten und viele andere vorbei, die von der Arbeit gerade Zwangspause haben. Der Vorstand dankt diesen Ehrenamtlichen für ihre Solidarität.

Foto (von links): Rolf Härer, Sasa Kozolic, Philipp Hubschneider und Dr. Joachim Michelbach

 

Für den Vorstand: Elmar Schuster und Dr. Joachim Michelbach